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Park- und Gartenanlagen

Parks und Gärten haben die wunderbare Eigenschaft, sich, und dadurch gleichzeitig die ganze Stadt, mit dem Wechsel der Jahreszeiten zu verwandeln: im Herbst machen sie die Stadt bunt, im Winter entkleiden sie sie, im Frühling lassen sie die Stadt aufleuchten und im Sommer spenden sie ihr wohltuende Schatten. Sie erfüllen die Stadt mit dem Duft von feuchter Erde, von frisch geschnittenem Gras und von blühenden Pflanzen. Und die Parks und Gärten sind ohne Zweifel die schönsten Salons, um die Abenddämmerungen von Compostela zu erleben.

Eine Stadt, die von Grünzonen umarmt wird
Die Landschaft von Santiago wird von jeher durch die Allgegenwärtigkeit der Farbe Grün bestimmt. Von fast jedem Punkt der Stadt, besonders aber von der historischen Altstadt aus, eröffnen sich Perspektiven auf die städtischen Parks, auf die landwirtschaftlichen Felder außerhalb der Stadt oder auf die bewaldeten Hänge der Berge, die Compostela umgeben.

Zu diesem Gefühl der Naturnähe tragen ohne Zweifel schon seit Jahrhunderten die historischen Gärten der Stadt bei: der aus der Alameda, dem Eichenwald von Santa Susana und dem Süd-Campus der Universität bestehende Komplex sowie die Parks von Santo Domingo de Bonaval und Belvís. Diese zählen nach wie vor zu den emblematischsten und meistbesuchten Orten der Stadt.

Mit der Stadterweiterung seit Mitte des 20. Jahrhunderts vergrößerte sich die Anzahl der Wohnungen und damit auch die Notwendigkeit, eine angemessene Stadtentwicklung durch die Schaffung von neuen Grünzonen zu ermöglichen. Diese Aufgabe wurde mit Nachdruck in den 90er Jahren in Angriff genommen und hat Santiago in eine Stadt mit mehr als 5 Millionen Quadratmetern öffentlicher Grünflächen verwandelt, die man durch ihre Parks und Gärten umrunden und kennen lernen kann. Für diese landschaftliche und ökologische Qualität ist der Stadt internationale Anerkennung in Form von zahlreichen Preisen und Auszeichnungen zuteil geworden.